Warum finden Kunden meine
Handwerker-Webseite bei Google nicht?
Die beste Webseite bringt wenig, wenn sie niemand sieht
Dienstagmorgen.
Der Chef steht in der Werkstatt.
Das Telefon ist ungewöhnlich ruhig.
Also nimmt er sein Handy.
Google.
Er tippt:
„Maler in meiner Nähe“
Die Ergebnisse erscheinen.
Firma Schneider.
Firma Müller.
Malerbetrieb Weber.
Noch einer.
Und noch einer.
Der Chef scrollt.
Sein eigener Betrieb?
Nichts.
Er scrollt weiter.
Immer noch nichts.
Dann versucht er:
„Maler Offenburg“
Wieder die Konkurrenz.
Nächste Suche:
„Fassadenanstrich Offenburg“
Schon wieder Schneider.
Langsam wird er nervös.
„Warum zum Teufel findet Google alle – nur uns nicht?“
Die Webseite existiert schließlich.
Sie sieht ordentlich aus.
Die Firma gibt es seit 25 Jahren.
Die Auftragsqualität stimmt.
Die Kunden sind zufrieden.
Nur Google scheint davon nichts zu wissen.
Und genau hier liegt ein Problem, das viele Handwerksbetriebe unterschätzen:
Eine Webseite kann hervorragend sein – und trotzdem nahezu unsichtbar bleiben.
Eine Webseite ist nicht automatisch bei Google sichtbar
Das ist einer der größten Irrtümer.
Webseite erstellen.
Online stellen.
Fertig.
Jetzt kommen Kunden.
So einfach funktioniert es leider nicht.
Google muss zunächst verstehen:
Wer sind Sie?
Was bieten Sie an?
Wo bieten Sie es an?
Für welche Suchanfragen ist Ihre Webseite relevant?
Warum sollte Google gerade Ihre Seite weit oben anzeigen?
Wenn diese Fragen nicht klar beantwortet werden, kann eine Webseite jahrelang online sein und trotzdem kaum neue Kunden über Google bringen.
Problem Nummer 1: Google versteht nicht, was Sie anbieten
Auf der Startseite steht:
„Herzlich willkommen bei Müller GmbH.“
Darunter:
„Qualität und Kompetenz seit 1998.“
Sehr schön.
Aber was macht Müller GmbH?
Heizung?
Malerarbeiten?
Dach?
Elektro?
Fenster?
Google kann Zusammenhänge erkennen.
Aber warum sollte man es unnötig schwer machen?
Eine Handwerker-Webseite sollte klar beschreiben, welche Leistungen angeboten werden.
Zum Beispiel:
„Malerarbeiten, Fassadensanierung und Innenraumgestaltung in Offenburg und Umgebung.“
Damit wissen Menschen und Suchmaschinen wesentlich schneller, worum es geht.
Problem Nummer 2: Ihre Leistungen stehen alle auf einer einzigen Seite
Viele Handwerker-Webseiten haben einen Menüpunkt:
„Leistungen“
Dort stehen dann:
Innenanstrich.
Fassaden.
Tapezieren.
Lackieren.
Wärmedämmung.
Bodenbeläge.
Schimmelsanierung.
Alles auf einer Seite.
Vielleicht jeweils zwei Sätze.
Das ist besser als gar nichts.
Aber für wichtige Leistungen können eigene Seiten wesentlich sinnvoller sein.
Zum Beispiel:
Fassadensanierung
eine eigene Seite.
Innenanstrich
eine eigene Seite.
Schimmelsanierung
eine eigene Seite.
Wärmedämmung
eine eigene Seite.
Jetzt kann jede Seite das jeweilige Thema ausführlicher behandeln.
Und Google kann besser erkennen:
Diese Webseite hat wirklich relevante Informationen zu diesem Thema.
Problem Nummer 3: Google weiß nicht, wo Sie arbeiten
Ein Handwerksbetrieb ist meistens regional tätig.
Der Kunde sucht deshalb nicht nur:
„Dachdecker“
sondern:
„Dachdecker Offenburg“
„Dachdecker Lahr“
„Dachdecker in meiner Nähe“
„Dachsanierung Ortenaukreis“
Wenn Ihre Webseite nirgends deutlich macht, wo Sie arbeiten, verschenken Sie möglicherweise Potenzial.
Das Einsatzgebiet sollte klar beschrieben werden.
Zum Beispiel:
„Wir betreuen Kunden in Offenburg, Lahr, Gengenbach, Haslach und im gesamten Ortenaukreis.“
Nicht künstlich.
Nicht hundertmal wiederholen.
Sondern dort, wo es für den Besucher sinnvoll ist.
Problem Nummer 4: Sie verwenden andere Wörter als Ihre Kunden
Der Fachmann sagt vielleicht:
„Erneuerung der Gebäudehülle.“
Der Kunde sucht:
„Fassade renovieren.“
Der Fachmann sagt:
„Wärmeerzeuger austauschen.“
Der Kunde sucht:
„alte Heizung austauschen.“
Der Fachmann sagt:
„Sanitärobjekte erneuern.“
Der Kunde sucht:
„neues Badezimmer.“
Das bedeutet nicht, dass Fachbegriffe auf einer Webseite verboten sind.
Aber eine gute Webseite sollte auch die Sprache der Kunden sprechen.
Denn Google verbindet Suchanfragen mit passenden Inhalten.
Wenn Ihre Webseite ausschließlich in Fachsprache geschrieben ist, kann sie an den tatsächlichen Fragen Ihrer Kunden vorbeigehen.
Problem Nummer 5: Ihre Seitentitel sagen nichts aus
Ein Seitentitel wie:
„Startseite“
ist verschenktes Potenzial.
Oder:
„Willkommen“
Auch nicht besonders hilfreich.
Ein guter Seitentitel sollte möglichst klar beschreiben, worum es auf der jeweiligen Seite geht.
Beispielsweise:
„Badsanierung in Offenburg | Firma Müller“
oder:
„Fassadensanierung in Lahr | Malerbetrieb Beispiel“
Der Seitentitel hilft Suchmaschinen und kann gleichzeitig im Suchergebnis eine wichtige Rolle spielen.
Er sollte deshalb nicht dem Zufall überlassen werden.
Problem Nummer 6: Ihre Überschriften sind unklar
Eine große Überschrift lautet:
„Willkommen“
Die nächste:
„Unsere Kompetenz“
Dann:
„Unsere Lösungen“
Das klingt nett.
Aber worum geht es konkret?
Besser können klare Überschriften sein:
„Komplette Badsanierung aus einer Hand“
„Dachsanierung für Ein- und Zweifamilienhäuser“
„Fassadenanstrich und Fassadensanierung“
„Elektroinstallation für Altbau und Sanierung“
Der Besucher versteht sofort das Thema.
Und Google ebenfalls.
Problem Nummer 7: Es gibt kaum Text
Manche Handwerker-Webseiten bestehen fast ausschließlich aus Bildern.
Sie sehen vielleicht fantastisch aus.
Aber Google benötigt Informationen, um eine Seite thematisch einzuordnen.
Wenn auf einer Leistungsseite lediglich steht:
„Wir führen hochwertige Fassadenarbeiten aus. Kontaktieren Sie uns.“
ist das nicht besonders viel.
Ein potenzieller Kunde hat wahrscheinlich wesentlich mehr Fragen:
Welche Fassaden bearbeiten Sie?
Wie läuft eine Sanierung ab?
Welche Schäden können behoben werden?
Welche Materialien verwenden Sie?
Wie lange dauert das?
In welchem Gebiet arbeiten Sie?
Welche Projekte haben Sie bereits umgesetzt?
Gute Inhalte helfen nicht nur Google.
Sie helfen vor allem dem Kunden.
Problem Nummer 8: Ihre Webseite beantwortet keine Fragen
Menschen suchen bei Google nicht ausschließlich nach Handwerkern.
Sie suchen auch nach Antworten.
Zum Beispiel:
„Was kostet eine Badsanierung?“
„Wie lange dauert eine Dachsanierung?“
„Wann muss eine Fassade gestrichen werden?“
„Welche Heizung eignet sich für Altbau?“
„Wie erkenne ich Feuchtigkeit im Dach?“
„Was kostet ein Elektriker für Altbausanierung?“
Genau deshalb kann ein Ratgeber für Handwerksbetriebe so interessant sein.
Sie beantworten Fragen, bevor der Kunde überhaupt konkret nach einem Anbieter sucht.
Der Interessent findet Ihre Antwort.
Lernt Ihren Betrieb kennen.
Und vielleicht wird aus der Informationssuche später eine Anfrage.
Problem Nummer 9: Sie haben keine regionalen Referenzen
Stellen wir uns einen Malerbetrieb vor.
Auf der Webseite gibt es eine Seite:
„Referenzen“
Dort befinden sich 15 Bilder.
Keine Beschreibung.
Kein Ort.
Keine Information.
Schade.
Aus einem Projekt könnte wesentlich mehr werden.
Zum Beispiel:
„Fassadensanierung eines Einfamilienhauses in Lahr“
Dann:
Ausgangssituation.
Arbeiten.
Material.
Besonderheiten.
Ergebnis.
Vorher-Nachher-Bilder.
Damit entsteht eine informative Seite für Menschen.
Und gleichzeitig ein echter regionaler Bezug.
Problem Nummer 10: Ihr Google-Unternehmensprofil wird vernachlässigt
Für regionale Handwerker ist nicht nur die normale Google-Suche interessant.
Auch die Kartenergebnisse können enorm wichtig sein.
Dort sieht der Kunde häufig:
Betriebsname.
Entfernung.
Bewertungen.
Öffnungszeiten.
Telefonnummer.
Fotos.
Webseite.
Ein ungepflegtes Unternehmensprofil kann deshalb Chancen kosten.
Fehlende Bilder.
Falsche Öffnungszeiten.
Alte Telefonnummer.
Kaum Bewertungen.
Unvollständige Leistungen.
Das wirkt nicht gerade einladend.
Webseite und Google-Unternehmensprofil sollten zusammenarbeiten.
Problem Nummer 11: Sie haben kaum Google-Bewertungen
Zwei Betriebe erscheinen nebeneinander.
Betrieb A:
4,8 Sterne – 93 Bewertungen
Betrieb B:
5,0 Sterne – 3 Bewertungen
Welcher Betrieb wirkt auf einen fremden Kunden zunächst etablierter?
Sehr häufig Betrieb A.
Bewertungen können die Entscheidung beeinflussen.
Und sie helfen dabei, Vertrauen aufzubauen, bevor der Kunde überhaupt Ihre Webseite besucht.
Deshalb sollte das Sammeln echter Kundenbewertungen kein Zufallsprodukt sein.
Zufriedene Kunden können aktiv und höflich um eine Bewertung gebeten werden.
Problem Nummer 12: Ihre Webseite ist technisch schlecht erreichbar
Google kann nur vernünftig mit einer Webseite arbeiten, wenn sie technisch erreichbar ist.
Probleme können beispielsweise entstehen durch:
Fehlerhafte Seiten.
Falsche Weiterleitungen.
Kaputte interne Links.
Sehr langsame Ladezeiten.
Probleme auf Mobilgeräten.
Falsch gesetzte technische Einstellungen.
Seiten, die versehentlich von Suchmaschinen ausgeschlossen wurden.
Deshalb sollte bei einer schlecht auffindbaren Webseite nicht nur der Inhalt geprüft werden.
Auch die technische Seite gehört dazu.
Problem Nummer 13: Ihre Webseite lädt zu langsam
Der Kunde klickt auf ein Suchergebnis.
Warten.
Warten.
Bild lädt.
Noch warten.
Zurück.
Wenn viele Besucher gar nicht richtig auf der Webseite ankommen, hilft eine gute Google-Position nur begrenzt.
Besonders große Bilder sind auf Handwerker-Webseiten häufig ein Problem.
Eine moderne Kamera produziert riesige Dateien.
Das Baustellenfoto sieht toll aus.
Aber muss es wirklich mit mehreren Megabyte auf die Webseite geladen werden?
Bilder können für das Web optimiert werden.
Ohne dass sie anschließend aussehen wie ein Foto aus dem Jahr 1997.
Problem Nummer 14: Ihre Webseite funktioniert mobil schlecht
Viele lokale Suchen erfolgen spontan.
Smartphone.
Google.
Handwerker suchen.
Anrufen.
Wenn Ihre Webseite auf dem Smartphone kaum bedienbar ist, entsteht ein Problem.
Google berücksichtigt die mobile Nutzbarkeit von Webseiten ebenfalls.
Deshalb sollten Sie Ihre Seite regelmäßig selbst auf dem Smartphone testen.
Nicht nur die Startseite.
Auch:
Leistungsseiten.
Kontakt.
Formular.
Referenzen.
Navigation.
Telefonnummer.
Alles.
Problem Nummer 15: Ihre Konkurrenz hat einfach mehr relevante Inhalte
Das muss man manchmal akzeptieren.
Ihr Konkurrent hat vielleicht:
20 ausführliche Leistungsseiten.
50 Referenzprojekte.
30 Ratgeberartikel.
Viele Kundenbewertungen.
Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil.
Regionale Inhalte.
Und Ihre Webseite besteht aus:
Startseite.
Leistungen.
Über uns.
Kontakt.
Vier Seiten.
Dann ist es nicht überraschend, wenn Google den Konkurrenten bei vielen Suchanfragen häufiger berücksichtigt.
Das bedeutet nicht:
„Wir brauchen jetzt 500 Seiten.“
Es bedeutet:
Bauen Sie Ihre Webseite dort aus, wo Kunden tatsächlich Informationen suchen.
Schreiben Sie nicht für Google – schreiben Sie für Ihre Kunden
Das klingt zunächst widersprüchlich.
Wir wollen doch bei Google besser gefunden werden.
Ja.
Aber Google möchte seinen Nutzern möglichst hilfreiche Ergebnisse zeigen.
Deshalb ist die bessere Frage nicht:
„Wie bekomme ich möglichst oft das Wort Dachdecker auf meine Seite?“
Sondern:
„Was möchte ein Kunde wissen, der eine Dachsanierung plant?“
Beantworten Sie diese Fragen gut.
Verständlich.
Ehrlich.
Mit echten Erfahrungen.
Mit Bildern.
Mit Beispielen.
Mit Referenzen.
Mit regionalem Bezug.
Das ist wesentlich nachhaltiger als Texte, die nur für Suchmaschinen geschrieben wurden.
Vermeiden Sie Ortsnamen-Spam
Es gab Zeiten, da wurden Webseiten mit Texten gefüllt wie:
„Ihr Maler Offenburg für Malerarbeiten Offenburg und Fassadenanstrich Offenburg ist Ihr Ansprechpartner für Maler Offenburg.“
Das liest sich furchtbar.
Und hilft dem Kunden nicht.
Schreiben Sie normal.
Wenn Sie in Offenburg arbeiten, darf Offenburg natürlich vorkommen.
Wenn Sie Projekte in Lahr durchgeführt haben, schreiben Sie darüber.
Wenn Ihr Einsatzgebiet der Ortenaukreis ist, nennen Sie es.
Aber immer sinnvoll.
Menschen lesen Ihre Webseite.
Nicht nur Suchmaschinen.
Regionale Unterseiten können sinnvoll sein – wenn sie einen echten Inhalt haben
Eine Seite:
„Maler Offenburg“
Dann dieselbe Seite kopieren.
Offenburg durch Lahr ersetzen.
Dann durch Kehl.
Dann durch Achern.
Dann durch Gengenbach.
50 nahezu identische Seiten.
Das ist keine besonders gute Strategie.
Eine regionale Seite sollte möglichst einen eigenen Nutzen haben.
Zum Beispiel:
Referenzen aus der Region.
Typische Projekte.
Einsatzgebiet.
Ansprechpartner.
Besondere Leistungen.
Häufige Fragen.
Echte lokale Informationen.
Dann entsteht eine Seite, die für den Besucher tatsächlich hilfreich sein kann.
Wie finden Sie heraus, wonach Kunden suchen?
Hören Sie Ihren Kunden zu.
Das klingt fast zu einfach.
Welche Fragen hören Sie ständig am Telefon?
Welche Fragen kommen bei Besichtigungen?
Was fragen Kunden vor einem Angebot?
Welche Unsicherheiten gibt es?
Welche Missverständnisse treten immer wieder auf?
Schreiben Sie diese Fragen auf.
Daraus können hervorragende Webseiten-Inhalte entstehen.
Wenn zehn Kunden dieselbe Frage stellen, suchen wahrscheinlich auch andere Menschen bei Google danach.
Ein Ratgeber kann über Jahre Besucher bringen
Nehmen wir einen Heizungsbetrieb.
Er schreibt einen hilfreichen Artikel:
„Alte Heizung austauschen: Wann lohnt sich eine Modernisierung?“
Ein Hauseigentümer findet den Artikel.
Heute braucht er vielleicht noch keinen Handwerker.
Er informiert sich nur.
Drei Monate später wird das Thema konkreter.
Er erinnert sich an den Betrieb.
Oder findet ihn erneut.
Dann kommt die Anfrage.
Nicht jeder Webseiten-Besucher wird heute Kunde.
Gute Inhalte können dafür sorgen, dass der Betrieb bereits bekannt ist, bevor die Kaufentscheidung fällt.
Machen Sie den Google-Test
Nehmen Sie Ihr Smartphone.
Nicht im Büro-WLAN irgendeine gespeicherte Webseite öffnen.
Suchen Sie tatsächlich bei Google.
Probieren Sie Begriffe, die ein Kunde verwenden könnte.
Zum Beispiel:
Ihre Leistung + Ihr Ort
Ihre Leistung + Nachbarort
Ihr Gewerk + Ihre Region
konkretes Problem + Ort
Spezialleistung + Ort
Und dann schauen Sie.
Wo erscheint Ihr Betrieb?
Welche Konkurrenten erscheinen?
Welche Seiten werden angezeigt?
Welche Überschriften verwenden diese?
Welche Bewertungen haben sie?
Welche Inhalte bieten sie?
Das kann ausgesprochen aufschlussreich sein.
Fragen Sie sich nicht nur: „Bin ich bei Google?“
Die bessere Frage lautet:
„Werde ich bei den richtigen Suchanfragen gefunden?“
Wenn jemand Ihren vollständigen Firmennamen eingibt, sollte Google Sie natürlich finden.
Aber dieser Mensch kennt Sie bereits.
Spannender sind Menschen, die Ihren Betrieb noch nicht kennen.
Sie suchen beispielsweise:
„Badsanierung Lahr“
oder:
„Dachdecker Offenburg“
oder:
„Elektriker Altbau Ortenaukreis“
Wenn Ihre Webseite dort sichtbar wird, können vollkommen neue Interessenten entstehen.
Und genau darum geht es bei der Kundengewinnung.
Google kann nur zeigen, was Sie sichtbar machen
Vielleicht sind Sie der beste Dachdecker in Ihrer Region.
Vielleicht haben Sie 30 Jahre Erfahrung.
Vielleicht haben Sie 500 Dächer saniert.
Vielleicht beschäftigen Sie hervorragende Fachkräfte.
Vielleicht lieben Ihre Kunden Ihre Arbeit.
Aber wenn davon auf Ihrer Webseite nichts zu sehen ist, kann ein neuer Interessent es nicht wissen.
Und Google bekommt ebenfalls nur begrenzte Informationen.
Deshalb gilt:
Machen Sie Ihre Kompetenz sichtbar.
Ihre Leistungen.
Ihre Projekte.
Ihre Region.
Ihre Erfahrung.
Ihre Antworten auf Kundenfragen.
Ihre Referenzen.
Ihre Mitarbeiter.
Ihre Spezialisierung.
Nicht Google ist Ihr eigentliches Ziel
Das klingt bei einem Artikel über Google zunächst merkwürdig.
Aber Ihr Ziel lautet nicht:
Platz 1 bei Google.
Ihr Ziel lautet:
Mehr passende Kunden und gute Aufträge.
Eine gute Google-Platzierung kann dabei helfen.
Aber nach dem Klick beginnt der nächste Teil.
Die Webseite muss überzeugen.
Vertrauen schaffen.
Das Problem des Kunden verstehen.
Referenzen zeigen.
Und die Kontaktaufnahme einfach machen.
Denn Platz 1 bei Google bringt wenig, wenn anschließend niemand anruft.
Unsichtbare Qualität verkauft sich schlecht
Zurück zum Chef vom Anfang.
Er nimmt sein Smartphone.
Sucht:
„Maler Offenburg“
Die Konkurrenz erscheint.
Sein Betrieb nicht.
Das ist ärgerlich.
Aber es ist auch eine Chance.
Denn vielleicht fehlt dem Betrieb nicht die Qualität.
Vielleicht fehlt nur die Sichtbarkeit dieser Qualität.
Eine Webseite sollte nicht einfach nur irgendwo im Internet existieren.
Sie sollte dort auftauchen, wo potenzielle Kunden nach Lösungen suchen.
Und wenn der Kunde sie findet, sollte er denken:
„Genau diesen Betrieb schaue ich mir genauer an.“
Denn bevor Ihre Webseite Kunden gewinnen kann, muss etwas anderes passieren:
Die richtigen Kunden müssen sie überhaupt erst finden.