Wie bekomme ich dauerhaft mehr Besucher
auf meine Handwerker-Webseite?
Ein wichtiges Thema das vielen Unternehmern auf den Nägeln brennt...
Warum eine gute Webseite allein nicht reicht – und wie Sie dafür sorgen, dass potenzielle Kunden überhaupt vorbeikommen
Ihre Webseite ist fertig.
Sie sieht ordentlich aus.
Die Telefonnummer stimmt.
Die Leistungen sind erklärt.
Die Bilder sind aktuell.
Vielleicht haben Sie sogar schon Bewertungen eingebaut.
Sehr gut.
Nur eine Kleinigkeit fehlt.
Besucher.
Und ohne Besucher passiert ungefähr genau so viel
wie in einem hervorragenden Ladengeschäft mitten im Wald.
Die Regale können perfekt gefüllt sein.
Die Beratung kann Weltklasse sein.
Die Preise können stimmen.
Wenn niemand vorbeikommt, klingelt trotzdem keine Kasse.
Genau so ist es mit Webseiten.
Eine gute Webseite ist wichtig.
Aber sie ist nur die halbe Miete.
Die andere Hälfte lautet:
Wie kommen regelmäßig die richtigen Menschen auf diese Webseite?
Und zwar nicht nur morgen.
Nicht nur während einer Werbekampagne.
Sondern möglichst dauerhaft.
Das Missverständnis mit der neuen Webseite
Viele Unternehmer glauben:
„Wenn die neue Webseite online ist, findet Google uns automatisch.“
Das wäre schön.
Webseite bauen.
Veröffentlichen.
Kaffee trinken.
Aufträge kommen.
Leider funktioniert es so nicht.
Google kennt Millionen Webseiten.
Ihre ist nur eine davon.
Wenn Sie möchten, dass potenzielle Kunden genau bei Ihnen landen, müssen Sie Google und den Menschen gute Gründe dafür geben.
Besucher kommen nicht einfach so
Stellen Sie sich vor, Sie eröffnen einen neuen Handwerksbetrieb.
Werkstatt fertig.
Schild hängt.
Fahrzeuge stehen vor der Tür.
Aber niemand weiß, dass es Sie gibt.
Was tun Sie?
Sie machen sich sichtbar.
Vielleicht durch Empfehlungen.
Werbung.
Schilder.
Kontakte.
Online funktioniert es ähnlich.
Ihre Webseite braucht Wege, über die Besucher zu ihr gelangen.
Es gibt zwei Arten von Besuchern
Das ist wichtig.
Die erste Gruppe:
Menschen, die zufällig kommen.
Vielleicht suchen sie irgendetwas Allgemeines.
Sie lesen kurz.
Und verschwinden wieder.
Die zweite Gruppe:
Menschen mit einem echten Problem.
Zum Beispiel:
„Dachdecker Offenburg“
„Badsanierung Freiburg“
„Elektriker Notdienst Haslach“
„Malerbetrieb Wolfach“
Diese Besucher sind wertvoll.
Denn sie suchen nicht Unterhaltung.
Sie suchen eine Lösung.
Das Ziel ist deshalb nicht:
möglichst viele Besucher.
Sondern:
möglichst viele passende Besucher.
Weg 1: Google
Für Handwerksbetriebe ist Google wahrscheinlich einer der wichtigsten Besucherbringer überhaupt.
Warum?
Weil Menschen dort genau in dem Moment suchen, in dem sie Bedarf haben.
Jemand tippt:
„Heizung austauschen Kosten“
oder:
„Dachdecker in meiner Nähe“
Das ist etwas völlig anderes als Werbung, die jemandem ungefragt angezeigt wird.
Der Kunde sucht bereits.
Sie müssen nur sichtbar sein.
SEO bedeutet nicht, Google auszutricksen
Suchmaschinenoptimierung klingt für viele kompliziert.
SEO.
Keywords.
Backlinks.
Metadaten.
Technik.
Dabei ist die Grundidee erstaunlich einfach:
Beantworten Sie besser als andere die Fragen Ihrer potenziellen Kunden.
Und sorgen Sie dafür, dass Google Ihre Inhalte versteht.
Das ist der Kern.
Weg 2: Für jede wichtige Leistung eine eigene Seite
Viele Handwerker machen denselben Fehler.
Eine Seite:
„Unsere Leistungen“
Darunter:
Dach.
Fassade.
Fenster.
Photovoltaik.
Reparaturen.
Alles auf einer Seite.
Google muss jetzt raten, was besonders wichtig ist.
Besser:
Eine eigene Seite für:
Dachsanierung.
Flachdach.
Dachreparatur.
Dachdämmung.
Photovoltaik.
So kann jede Seite für ein eigenes Thema gefunden werden.
Mehr Seiten.
Mehr mögliche Suchbegriffe.
Mehr Eingangstüren.
Weg 3: Regionale Seiten
Handwerker arbeiten regional.
Deshalb suchen Kunden regional.
„Maler Offenburg.“
„Elektriker Lahr.“
„Sanitär Haslach.“
Wenn Sie in mehreren Orten arbeiten, kann es sinnvoll sein, diese Regionen auf Ihrer Webseite klar zu nennen.
Wichtig:
Nicht 100 nahezu identische Seiten erstellen und nur den Ortsnamen austauschen.
Das hilft niemandem.
Besser:
Echte regionale Inhalte.
Welche Leistungen bieten Sie dort an?
Welche Projekte haben Sie dort umgesetzt?
Welche Besonderheiten gibt es?
So wird die Seite nützlich.
Weg 4: Ratgeberartikel
Jetzt kommen wir zu einem der stärksten langfristigen Hebel.
Ratgeber.
Warum funktionieren sie so gut?
Weil Kunden nicht nur nach Handwerkern suchen.
Sie suchen nach Antworten.
Zum Beispiel:
„Was kostet eine Dachsanierung?“
„Wann muss eine Fassade gestrichen werden?“
„Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?“
„Warum ist meine Wand feucht?“
„Wie lange dauert eine Badsanierung?“
Und wenn Ihre Inhalte hilfreich sind, erinnern sie sich möglicherweise an Sie.
Ein Artikel kann jahrelang Besucher bringen
Das ist der große Unterschied zu Werbung.
Sie schalten eine Anzeige.
Sie bezahlen.
Besucher kommen.
Sie stoppen die Anzeige.
Besucher weg.
Ein guter Ratgeberartikel kann anders funktionieren.
Sie veröffentlichen ihn einmal.
Google findet ihn.
Menschen suchen danach.
Und der Artikel kann Monate oder sogar Jahre später noch Besucher bringen.
Natürlich muss er aktuell und gut sein.
Aber genau deshalb ist guter Content langfristig so interessant.
Stellen Sie sich 100 Artikel vor
Ein Artikel bringt vielleicht nur 20 Besucher im Monat.
Klingt wenig.
100 Artikel wären theoretisch:
2.000 Besucher.
Und wenn einige Artikel besser laufen:
vielleicht deutlich mehr.
Das Spannende ist nicht der einzelne Artikel.
Das Spannende ist die Summe.
Viele kleine Türen.
Viele verschiedene Suchanfragen.
Viele Chancen.
Weg 5: Google-Unternehmensprofil
Gerade für regionale Handwerker extrem wichtig.
Viele Menschen suchen direkt bei Google Maps.
Dort sieht der Kunde:
Standort.
Bewertungen.
Fotos.
Öffnungszeiten.
Telefonnummer.
Webseite.
Wenn Ihr Profil schlecht gepflegt ist, verschenken Sie Sichtbarkeit.
Pflegen Sie deshalb regelmäßig:
aktuelle Bilder.
Leistungen.
Öffnungszeiten.
Bewertungen.
Kontaktdaten.
Das Profil und die Webseite sollten zusammenarbeiten.
Weg 6: Bewertungen
Bewertungen bringen nicht nur Vertrauen.
Sie können auch Ihre lokale Sichtbarkeit stärken.
Und noch etwas passiert:
Ein Kunde sieht mehrere Ergebnisse.
Betrieb A: 8 Bewertungen.
Betrieb B: 126
Wo klickt er eher?
Bewertungen beeinflussen also nicht nur die Entscheidung.
Sie können schon den Klick beeinflussen.
Weg 7: Bilder
Bilder sind nicht nur Dekoration.
Sie können Besucher bringen.
Google besitzt eine eigene Bildersuche.
Wenn Ihre Bilder sinnvoll benannt und beschrieben sind, können Menschen darüber auf Ihre Webseite gelangen.
Statt:
IMG_7721.jpg
besser:
dachsanierung-offenburg-altbau.jpg
Aber bitte nicht künstlich.
Der Dateiname sollte wirklich zum Bild passen.
Weg 8: Interne Verlinkung
Jetzt kommt etwas, das erstaunlich viele Webseiten vernachlässigen.
Sie schreiben einen Artikel:
„Warum findet mich Google nicht?“
Darin erwähnen Sie:
„Mehr Kunden durch Google.“
Dann verlinken Sie auf diesen Artikel.
Dort verlinken Sie weiter auf:
„Wie wird aus einem Besucher ein Kunde?“
So entsteht ein Netz.
Der Leser findet immer den nächsten hilfreichen Inhalt.
Und Google versteht besser, wie Ihre Themen zusammenhängen.
Denken Sie an einen Supermarkt
Ein schlechter Supermarkt stellt alles zufällig irgendwo hin.
Milch neben Schrauben.
Brot zwischen Waschmittel und Batterien.
Ein guter Supermarkt führt Sie.
Ihre Webseite sollte genauso funktionieren.
Ein Besucher liest über Google-Sichtbarkeit?
Dann bieten Sie ihm den nächsten Artikel über SEO an.
Er liest über Kundenanfragen?
Dann verlinken Sie auf Conversion und Vertrauen.
So bleibt der Besucher länger.
Und findet mehr Antworten.
Weg 9: Backlinks
Ein Backlink ist vereinfacht gesagt:
Eine andere Webseite verlinkt auf Ihre.
Google kann solche Links als Empfehlung verstehen.
Aber nicht jeder Link ist gleich viel wert.
Ein sinnvoller Link von:
Handwerkskammer.
Innung.
Lieferant.
Partnerunternehmen.
regionalem Portal.
Pressebericht.
kann wertvoll sein.
100 dubiose Links aus irgendeinem Linkpaket eher nicht.
Qualität schlägt Masse.
Weg 10: Kooperationen
Viele Handwerker kennen andere Betriebe.
Elektriker.
Maler.
Sanitär.
Dachdecker.
Architekten.
Hausverwaltungen.
Warum nicht sinnvoll miteinander verlinken?
Zum Beispiel:
Ein Dachdecker empfiehlt einen Elektriker für Photovoltaik.
Der Elektriker verweist auf den Dachdecker.
Wenn es echte Kooperationen sind, profitieren beide.
Und der Kunde ebenfalls.
Weg 11: Lokale Presse
Ein neuer Standort.
Neue Maschine.
Auszeichnung.
Jubiläum.
Ausbildung.
Besonderes Projekt.
Solche Themen können für regionale Medien interessant sein.
Ein Pressebericht bringt:
Aufmerksamkeit.
Vertrauen.
Vielleicht einen Backlink.
Und neue Besucher.
Viele Unternehmen verschenken dieses Potenzial.
Weg 12: Referenzseiten
Ein abgeschlossenes Projekt kann mehr sein als nur ein Bild in einer Galerie.
Machen Sie daraus eine kleine Seite.
Zum Beispiel:
„Komplette Badsanierung eines Altbaus in Offenburg“
Mit:
Ausgangssituation.
Problem.
Lösung.
Bildern.
Ergebnis.
Vielleicht Kundenstimme.
Solche Seiten sind gleichzeitig:
Referenz.
SEO-Inhalt.
Vertrauensaufbau.
Sehr effizient.
Weg 13: FAQ-Seiten
Menschen stellen Fragen.
Google liebt klare Antworten.
Deshalb sind FAQ-Bereiche sehr sinnvoll.
Zum Beispiel:
„Wie weit fahren Sie?“
„Wie lange dauert ein Angebot?“
„Was kostet ein Vor-Ort-Termin?“
„Arbeiten Sie auch für Gewerbekunden?“
„Wie lange im Voraus sollte ich anfragen?“
Diese Fragen helfen Kunden.
Und können zusätzliche Suchbegriffe abdecken.
Weg 14: Alte Inhalte verbessern
Mehr Besucher bedeutet nicht immer:
mehr neue Artikel.
Manchmal ist es schlauer, einen alten Beitrag zu verbessern.
Prüfen Sie:
Ist er noch aktuell?
Fehlen Beispiele?
Gibt es bessere Bilder?
Sind interne Links vorhanden?
Kann die Überschrift besser werden?
Fehlen wichtige Fragen?
Ein guter bestehender Artikel kann manchmal leichter wachsen als ein komplett neuer.
Weg 15: Schreiben Sie über echte Kundenprobleme
Das ist vielleicht einer der besten Tipps überhaupt.
Setzen Sie sich einmal mit Ihren Mitarbeitern zusammen.
Fragen Sie:
„Welche Fragen stellen Kunden ständig?“
Schreiben Sie jede auf.
Vielleicht kommen 50 zusammen.
Oder 100.
Herzlichen Glückwunsch.
Sie haben gerade Ihre nächsten 100 Content-Ideen gefunden.
Die besten SEO-Themen liegen oft im Büro
Nicht in irgendeinem komplizierten Keyword-Tool.
Sondern:
im Telefon.
in E-Mails.
im Angebot.
auf der Baustelle.
im Kundengespräch.
Wenn Kunden immer wieder dasselbe fragen, suchen andere Menschen sehr wahrscheinlich ebenfalls danach.
Beantworten Sie es online.
Weg 16: Google Search Console nutzen
Jetzt wird es etwas technischer.
Aber sehr wertvoll.
Mit der Google Search Console können Sie sehen:
für welche Suchbegriffe Ihre Webseite erscheint.
welche Seiten Klicks bekommen.
wo Ihre Positionen liegen.
welche Inhalte Potenzial haben.
Vielleicht steht ein Artikel auf Position 11.
Also knapp außerhalb der ersten Seite.
Dann lohnt es sich möglicherweise, genau diesen Beitrag zu verbessern.
Das ist viel gezielter als blind neue Texte zu schreiben.
Weg 17: Messen, was funktioniert
Nicht jeder Artikel wird ein Erfolg.
Das ist normal.
Einige bringen fast nichts.
Andere plötzlich viele Besucher.
Deshalb sollten Sie regelmäßig prüfen:
Welche Themen funktionieren?
Welche Suchbegriffe bringen Menschen?
Welche Seiten führen zu Anfragen?
Welche Themen interessieren niemanden?
Dann machen Sie mehr von dem, was funktioniert.
Unternehmerisch gedacht.
Weg 18: Google Ads
Natürlich kann auch bezahlte Werbung Besucher bringen.
Google Ads hat einen großen Vorteil:
Sie können schnell sichtbar werden.
SEO braucht Zeit.
Ads können heute starten.
Aber:
Sobald Sie nicht mehr bezahlen, endet meist auch der Besucherfluss.
Deshalb kann eine Kombination sinnvoll sein.
Kurzfristig Werbung.
Langfristig SEO.
SEO oder Google Ads?
Das ist keine Religion.
Sie müssen sich nicht für eine Mannschaft entscheiden.
Beides hat Vorteile.
Google Ads:
schnell.
messbar.
steuerbar.
Aber kostenpflichtig pro Klick.
SEO:
langsamer.
aufwendiger.
dafür langfristig sehr wertvoll.
Ein cleverer Betrieb kann beides kombinieren.
Weg 19: Social Media – aber sinnvoll
Müssen Handwerker jeden Tag TikTok-Videos drehen?
Nein.
Müssen Sie beim Frühstück tanzen und irgendwelche Trends nachmachen?
Auch nein.
Social Media kann trotzdem Besucher bringen.
Zum Beispiel:
Vorher-Nachher-Projekte.
kurze Tipps.
Baustellen-Einblicke.
besondere Arbeiten.
Team.
Neue Ratgeberartikel.
Wichtig ist:
Nicht überall gleichzeitig.
Wählen Sie Kanäle, die zu Ihrem Betrieb passen.
Weg 20: E-Mail
Nicht jeder Besucher ist heute bereit zu kaufen.
Vielleicht erst in sechs Monaten.
Darum kann eine E-Mail-Liste interessant sein.
Zum Beispiel mit:
Checklisten.
Ratgebern.
Tipps.
Sanierungsinformationen.
Der Besucher hinterlässt seine E-Mail.
Und Sie bleiben in Kontakt.
Wenn das Projekt später aktuell wird, kennt er Sie bereits.
Ein Beispiel
Herr Schneider plant irgendwann ein neues Bad.
Noch nicht jetzt.
Vielleicht nächstes Jahr.
Er liest Ihren Artikel:
„Was kostet eine komplette Badsanierung?“
Er lädt Ihre Checkliste herunter:
„10 Fehler bei der Badplanung.“
Sechs Monate später bekommt er einen hilfreichen Newsletter.
Nach neun Monaten startet das Projekt.
Wen fragt er an?
Vielleicht die Firma, die ihm schon seit Monaten hilft.
So funktioniert langfristige Kundengewinnung.
Besucher sind kein Zufall – sie sind ein System
Wenn Sie dauerhaft Besucher möchten, brauchen Sie mehrere Quellen.
Google-Suche.
Google Maps.
Ratgeber.
Leistungsseiten.
Regionale Seiten.
Referenzen.
Backlinks.
Bewertungen.
Vielleicht Werbung.
Vielleicht E-Mail.
Zusammen entsteht Stabilität.
Wenn eine Quelle schwächer wird, bleiben andere.
Verlassen Sie sich nicht auf einen einzigen Kanal
Das ist wichtig.
Nur Google Ads?
Dann sind Sie komplett von Werbekosten abhängig.
Nur Empfehlungen?
Dann hängt alles davon ab, dass jemand über Sie spricht.
Nur Social Media?
Dann sind Sie abhängig von einer Plattform.
Eine starke Webseite wird zum Mittelpunkt.
Die verschiedenen Kanäle schicken Besucher dorthin.
Ihre Webseite ist die Zentrale
Google.
Maps.
E-Mail.
Presse.
Social Media.
Empfehlungen.
Alle Wege führen im besten Fall zur eigenen Webseite.
Warum?
Weil sie Ihnen gehört.
Dort bestimmen Sie:
was der Kunde sieht.
welche Informationen er bekommt.
welche Referenzen gezeigt werden.
wie er Kontakt aufnimmt.
Das ist Ihre digitale Zentrale.
Der große Unterschied zwischen Traffic und gutem Traffic
Nehmen wir zwei Webseiten.
Webseite A:
5.000 Besucher im Monat.
Viele kommen aus ganz Deutschland.
Die Firma arbeitet aber nur im Umkreis von 40 Kilometern.
Webseite B:
800 Besucher.
Davon viele aus der eigenen Region.
Welche ist wertvoller?
Sehr wahrscheinlich Webseite B.
Deshalb:
Jagen Sie nicht nur Zahlen.
Jagen Sie Relevanz.
Ein Besucher aus Ihrer Region
mit echtem Bedarf kann extrem wertvoll sein
Wenn ein Dachdecker einen Auftrag über 30.000 Euro gewinnt, kann ein einziger passender Besucher viel wert sein.
Deshalb ist bei Handwerkern nicht immer riesiger Traffic notwendig.
Sie brauchen nicht unbedingt 100.000 Besucher.
Sie brauchen genug passende Interessenten.
Der langfristige SEO-Effekt
Jetzt stellen Sie sich vor:
Sie veröffentlichen jeden Monat zwei gute Artikel.
Nach einem Jahr: 24 Artikel.
Nach drei Jahren: 72
Nach fünf Jahren: 120
Dazu:
Leistungsseiten.
Referenzen.
Regionale Inhalte.
FAQ.
Bewertungen.
Google-Unternehmensprofil.
Was entsteht?
Kein einzelner Blogartikel.
Sondern ein Informationsnetz.
Und genau dieses Netz kann immer mehr Besucher anziehen.
Der Wettbewerb schläft allerdings nicht
Während Sie nichts tun, veröffentlicht vielleicht Ihre Konkurrenz.
Neue Artikel.
Neue Bewertungen.
Neue Projekte.
Neue Seiten.
Deshalb ist Sichtbarkeit kein einmaliger Zustand.
Sie muss gepflegt werden.
Wie ein guter Kundenstamm.
Der wahrscheinlich größte Fehler
Viele Unternehmen starten motiviert.
Drei Artikel.
Zwei Wochen später noch einer.
Dann passiert sechs Monate nichts.
SEO liebt Ausdauer.
Nicht hektische Aktion.
Besser:
jeden Monat ein guter Beitrag über Jahre.
Als:
20 Beiträge in zwei Wochen und danach Funkstille.
Machen Sie einen einfachen Plan
Sie brauchen keinen komplizierten Redaktionsplan mit 87 Excel-Spalten.
Starten Sie einfach.
Zum Beispiel jeden Monat:
1 Ratgeberartikel
1 neues Referenzprojekt
2 bis 4 neue Kundenbewertungen
1 bestehende Seite verbessern
Nach einem Jahr sieht Ihre Webseite völlig anders aus.
Nicht durch einen großen Relaunch.
Sondern durch kontinuierliches Wachstum.
Wo sollten Sie anfangen?
Wenn Ihre Webseite heute kaum Besucher bekommt, prüfen Sie zuerst:
Wird sie bei Google indexiert?
Gibt es klare Leistungsseiten?
Sind Region und Einsatzgebiet sichtbar?
Ist das Google-Unternehmensprofil gepflegt?
Gibt es Kundenbewertungen?
Beantworten Sie echte Kundenfragen?
Gibt es regelmäßig neue Inhalte?
Sind Ihre Seiten intern miteinander verlinkt?
Wissen Sie überhaupt, über welche Suchbegriffe Besucher kommen?
Wenn Sie mehrere Fragen mit Nein beantworten, haben Sie genug Ansatzpunkte.
Und bitte machen Sie nicht den Fehler,
nur für Google zu schreiben
Das passiert schnell.
Plötzlich klingt ein Text so:
„Ihr Dachdecker Offenburg ist Ihr Dachdecker in Offenburg für Dachdeckerarbeiten Offenburg.“
Das liest kein Mensch gerne.
Und genau das sollte nicht das Ziel sein.
Schreiben Sie für Menschen.
Strukturieren Sie für Google.
Das ist die bessere Reihenfolge.
Gute Inhalte beantworten echte Fragen
Nicht:
„Wie bekommen wir möglichst oft unser Keyword in den Text?“
Sondern:
„Was möchte der Kunde wirklich wissen?“
Wenn Sie diese Frage gut beantworten, kommen SEO und Nutzerfreundlichkeit oft erstaunlich gut zusammen.
Der Besucher soll nicht nur kommen
Er soll bleiben.
Weiterlesen.
Vertrauen gewinnen.
Und irgendwann handeln.
Deshalb endet die Arbeit nicht beim Traffic.
Mehr Besucher sind nur die erste Hälfte.
Denn irgendwann stellt sich die viel wichtigere Frage:
Welche dieser Besucher werden tatsächlich zu Kunden?
Und genau dort trennt sich eine Webseite mit Traffic von einer Webseite, die Umsatz bringt.
Die nächste spannende Frage
Angenommen, Sie schaffen es.
Google bringt plötzlich 500 Besucher im Monat.
Dann 1.000.
Dann 2.000.
Aber wie erkennen Sie:
Welche Besucher wertvoll sind?
Welche Artikel Kunden bringen?
Welche Seite Anfragen erzeugt?
Und ob sich Ihre ganze SEO-Arbeit überhaupt lohnt?
Genau um dieses Thema sollte es im nächsten Ratgeber-Artikel gehen:
„Wie messe ich, ob meine Handwerker-Webseite
wirklich Kunden bringt?“
Denn Besucherzahlen sehen schön aus.
Aber am Monatsende gibt es eine Zahl, die wesentlich wichtiger ist:
Wie viele echte Anfragen sind daraus entstanden?